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Energiereserven

Wie lange reichen unsere Energiereserven ?

Die folgende Grafik zeigt am Beispiel Öl die weltweiten Energiereserven. Die jährlichen Erdölneufunde hier als Balken dargestellt - sind seit den siebziger Jahren zurückgegangen. Dem Gegenüber steigt der Förderbedarf unvermindert an.


Quelle : www.Energiekrise.de/ Campbell/ Petroconsultants Genf, Stand : 2000

Wird immer weniger Öl gefunden als benötigt, kommt es zur Verknappung des Öls.

In der Öffentlichkeit werden je nach Quelle unterschiedliche Prognosen zur Reichweite vom Erdöl genannt. Dabei ist zwischen konventioneller (wie in der Grafik dargestellt) und nicht- konventioneller Ölförderung zu unterscheiden. Nichtkonventionelle Förderungen sind z. B. Tiefsee-, Ölsande- oder Schwerstöl- Förderung. Diese Potentiale auszuschöpfen ist zur Zeit technisch und/ oder wirtschaftlich nur begrenzt möglich.

Unterschiedliche Aussagen sind vereinfacht gesagt darauf zurückzuführen, daß Geologen eher von dem aktuellen Stand der Technik/ Wirtschaftlichkeit der Ölförderung ausgehen. Demgegenüber nehmen Ökonomen an, dass in einigen Jahren durch Fortschritt eine Förderung des nichtkonventionellen Öls technisch und abhängig vom Preis, der dann zu erzielen sein wird auch wirtschaftlich möglich ist.

Das Öl wird also in naher Zukunft nicht versiegen, aber die Preise für Öl werden durch Verknappung und die aufwändigere Förderung stetig ansteigen. Zudem sind die Auswirkungen auf die Umwelt z. T. problematisch.

Vom heutigen Energiemix ausgehend wird Uran vermutlich etwas länger als Öl zur Verfügung stehen. Bei Erdgas geht man von ungefähr 15 bis 20 Jahren längerer Reichweite - bezogen auf konventionelles Öl aus. Wie die Wirtschaft auf einen hohen Ölpreis reagiert, zeigen die Erfahrungen der Vergangenheit und der aktuellen Treibstoff- und Rohölpreise. Um die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren, ist die Verteilung auf viele Energiequellen sinnvoll und notwendig.

"Biosprit" kann nur dann einen sinvollen Beitrag zur Schadstoffentlastung beitragen, wenn der Anbau von Pflanzen nicht in Konkurenz zu den Nahrungsmitteln steht. Sonst sparen man zwar CO2, aber viele Menschen können die Nahrungsmittel wegen der Preissteigerung durch eine erhöhte Nachfrage nicht mehr bezahlen.

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